Kindern in Not Perspektive geben:

Der völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine durch Putins Russland bringt unbeschreibliches
Leid für die ukrainische Zivilbevölkerung mit sich und zwingt bzw. zwang unzählige Menschen
zur Flucht aus ihrer Heimat. Ukrainer haben sich auf den Weg Richtung EU gemacht und werden
in den nächsten Wochen auch Deutschland erreichen, um bei uns Schutz zu finden.
Unter den Flüchtlingen sind neben Frauen in erster Linie Kinder — Kinder, deren Recht auf
Bildung und unbeschwertes Aufwachsen unbedingt garantiert werden muss. Es ist daher
notwendig, bereits jetzt ein umfassendes Konzept zu erarbeiten, wie man in Niedersachsen mit
ukrainischen Minderjährigen nach ihrer Ankunft umgehen wird.

Niedersächsische Schulen müssen vorbereitet werden. Die Landesregierung muss jetzt
Entscheidungen treffen, auf welche Weise ukrainischen Kindern Bildung zugänglich gemacht
werden kann und in welcher Form eine Integration in die deutsche Gesellschaft — insbesondere
durch Sprachangebote — stattfinden soll. Darüber hinaus müssen auch Angebote der
psychologischen Betreuung sowie der altersgerechten Freizeitgestaltung geschaffen werden.
Für unbegleitete Minderjährige, die alleine nach Deutschland kommen, muss außerdem
grundlegend geklärt werden, wie deren Unterbringung aussehen wird. Die Koordinierung
zivilgesellschaftlicher Hilfe, wie beispielsweise die Vermittlung von Kindern an russisch bzw.
ukrainisch sprechende Gastfamilien muss dabei berücksichtigt werden, sodass die wertvolle
Arbeit der humanitären Hilfsorganisationen ergänzend fortgeführt werden kann.

Die Schüler Union Niedersachsen als größte Organisation für die Belange der Schul- und
Jugendpolitik im Land wird gemeinsam mit der CDU-Fraktion des niedersächsischen Landtages
den Leitfaden eines entsprechenden Konzepts unter Einbezug von Expertenmeinungen
erstellen. Die federführende Unterstützung der Landtagsfraktion findet sich hierbei vor allem
bei Christian Fühner, dem kultuspolitischen Sprecher. Das ausgearbeitete Konzept soll
anschließend an die Landesregierung bzw. an das Kultusministerium herantragen werden.

„Es ist wichtig, dass wir uns schnellstmöglich auf die Ankunft der ukrainischen Kinder
vorbereiten, um die bestmögliche Hilfe geordnet und effektiv leisten zu können.“
, bekräftigt
Nicole Haase (19) als Landesvorsitzende der SU.

Kontaktpersonin

Johanna Sorge

Geschäftsführer

sorge@cdu-niedersachsen.de

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